Wie gelassen sind Sie?

Ganz ohne Stress geht's nicht

„Ich fühle mich heute echt gestresst!“
Kommt Ihnen dieser Satz bekannt vor? Die meisten Menschen empfinden Stress als etwas Negatives. Denn sie verbinden mit Stress häufig schwierige Situationen, zum Beispiel: Viel Arbeit oder Konflikte und Momente, in denen sie sich überfordert fühlen. Man nennt diesen Negativ-Stress auch Disstress. Sind wir permanent „schlechtem“ Stress ausgesetzt und finden zu wenige Phasen der Erholung, fühlen wir uns schnell ausgebrannt und erschöpft. Was die wenigsten wissen: Auch zu wenig Stress kann unseren Körper und unsere Psyche belasten. Ständige Unterforderung hat genauso schlechte Auswirkungen wie dauerhafte Überlastung. Stress an sich ist also gar nicht schädlich, nur der falsche Umgang mit ihm kann unseren Körper und unsere psychische Balance auf die Belastungsprobe stellen.

Das können Sie
mit mehr Balance:

  • Muskulatur entspannen
  • Immunsystem verbessern
  • ​Merkfähigkeit steigern
  • Konzentration fördern
  • Gut schlafen
  • Zufriedener sein
  • Nervosität vermeiden
  • Aktiver sein
  • Unfallgefahr reduzieren
  • Magen-Darm-System stärken


Die Macht der Gedanken

Damit wir nicht in die Stressfalle tappen, ist es wichtig, die richtige Balance zwischen Anspannung und Erholung zu finden. Wenn Sie das schaffen, sind Sie auch in der Lage cool zu bleiben, wenn sogenannte Stressoren – also Momente, in denen viel von Ihnen abverlangt wird – auf Sie zurollen. Vieles von dem, was uns stresst, ist auf die negative Bewertung einer Situation zurückzuführen. Sie haben beispielsweise viel zu tun im Job und denken sich: „Immer muss ich die ganze Arbeit alleine machen?“ Solche Denkweisen können sich schnell verselbstständigen und dazu führen, dass Sie sich schlecht fühlen. Und das wiederum führt zu Stress. Deshalb hilft es manchmal schon seine Denkweise zu hinterfragen: „Ist das wahr, was ich gerade denke? Bin ich mir da absolut sicher? Wie fühle ich mich, wenn ich das denke?“ Probieren Sie’s doch einfach mal aus.

Tipps für ein entspanntes Leben 

Bewegung ist Stresskiller
und Glücksbotschafter zugleich

Mit Aktivität zu mehr Gelassenheit

Damit Stress nicht aufs Gemüt schlägt, ist es wichtig, wie Sie mit ihm umgehen und was Sie tun, um abzuschalten. Auch wenn Sie nach einem langen Tag das Sofa und der TV anlächeln – echte Regeneration werden Sie beim Couch-Surfen nicht finden. Sie mögen jetzt denken: „Ich finde meine Couch aber sehr entspannend!“, doch leider ist diese Einschätzung nicht ganz richtig. Denn, während wir auf dem Sofa oder vor der Glotze fletzen, baut unser Körper nur sehr langsam Stresshormone ab. Zum Vergleich: Ein Spaziergang, eine Runde Joggen oder Bewegung im Allgemeinen hilft Ihnen im Turbo die Anspannung abzuschütteln. Durch Bewegung produziert der Körper Glückshormone, zum Beispiel Serotonin oder Endorphine, die den Abbau von Stresshormonen unterstützen. Entscheiden Sie sich aber zum Relaxen für die Couch, verbleiben auch die Stresshormone im Körper bzw. bauen sich nur sehr langsam ab.

Gut essen, entspannt bleiben

Ein weiterer Punkt, der unser inneres Gleichgewicht stärkt, ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Vitamine in Form von frischem Obst und Gemüse, komplexen Kohlehydraten (z.B. Haferflocken) oder Lebensmittel mit wichtigen Mineralstoffen, wie Magnesium, B-Vitamine, Zink oder Kalium (z.B. Nüsse, Brokkoli oder Bananen), wappnen Sie optimal gegen Stress. Sogenannte „Nervennahrung“ in Form von Schokolade oder Gummibärchen mögen Ihnen vielleicht gefühlt helfen, doch langfristig bringen Sie dem Körper nichts, außer ein paar Pfund mehr auf der Waage.

Anti-Stress-Mittel Schlaf

Wer in der Nacht ausreichend Erholung findet, sammelt Kraft für den Tag. Stellen Sie sich Ihren Schlaf einfach als Tankstelle vor. Während Sie tief schlafen, versorgt sich Ihr Körper an der Zapfsäule mit ausreichend Power. Haben Sie schließlich genügend Treibstoff aufgefüllt, können Sie am Tag auch große Strecken zurücklegen, ohne ständig nachzutanken. Weitere Tipps für einen guten Schlaf finden Sie hier…

Fröhlicher mit Freunden

Ein netter Plausch mit dem Kollegen auf dem Flur, ein Kaffeekränzchen mit der besten Freundin oder ein schönes Abendessen mit der Familie – all diese sozialen Verschnaufpausen machen ausgeglichen und glücklich. Studien haben sogar gezeigt, dass ein gutes soziales Netzwerk nicht nur das Wohlbefinden steigert, sondern auch das Immunsystem schützt. Übrigens: Es ist dabei gar wichtig, möglichst viele Freunde zu haben, sondern solche, auf die man zählen kann!

Es kostet etwas Übung...
aber im Gleichgewicht zu bleiben, kann man lernen!

So bringen Sie die Balance zurück in Ihr Leben

Mit mesana, dem Gesundheits-Check für zu Hause finden Sie heraus, wo die Ursachen für Ihren Stress liegen und wie Sie ausgeglichener leben können. Neben einer Befragung zu persönlichen Stresssituationen fließen auch Ihre Schlafqualität, die HRV (Langzeit-EKG) und Ihre Entspannungsfähigkeit am Tag und in der Nacht in die Messung mit ein. So können wir genau sehen, welche Situationen Sie zum Beispiel bei der Arbeit belasten oder ob Ihr "System" in der Nacht wirklich runterfährt.

Ich möchte ausgeglichener sein & mehr Balance finden