Von Herzen gesund?

Wenn wir verliebt sind, klopft es wie verrückt, wenn wir uns freuen „hüpft“ es auf und ab und wenn wir uns fürchten, fängt es an zu rasen. Es gibt viele Umschreibungen, die ausdrücken sollen, was das Herz in verschiedenen Situationen mit uns macht.

Doch „Hand aufs Herz“: Wie oft machen Sie sich wirklich Gedanken um das wohl wichtigste Organ Ihres Körpers?

Ein Herz für Ihr Herz

Wie es unserem Herzen geht und wie lange es im Takt schlägt, beeinflussen wir weitestgehend selbst. Konkret heißt das: Mit einem gesunden Lebensstil und der Vermeidung von Risikofaktoren lassen sich bis zu 80 Prozent der Herzerkrankungen vermeiden. Wenn man die Herzgesundheit so gut beeinflussen kann, warum gibt es dann trotzdem so viele Erkrankungen, die vom Herzen rühren? Ein möglicher Grund hierfür mag sein, dass man sich erst mit seinem Herzen beschäftigt, wenn es aus dem Takt gerät bzw. krank wird. Was den meisten Menschen nicht bewusst ist: Schon kleine Verhaltensänderungen, zum Beispiel beim Lebensstil, geben Ihrem Herz Power bis ins hohe Alter.




Das können Sie wenn Ihr Herz in Form ist:

  • Geistig fit bleiben
  • Belastungen besser verarbeiten
  • Gute Blutdruckwerte erreichen
  • Einen gesunden Puls erzielen
  • Größere Ausdauer haben
  • Bis ins hohe Alter leistungsfähig sein
  • Stress besser verarbeiten


Herzenssache: HERZGESUNDHEIT

Das lässt Ihr Herz „höher schlagen"...

Futter fürs Herz

Eine gesunde Ernährung steht auf Platz Eins, wenn es um die Erhaltung der Herzgesundheit geht. Da das Thema sehr umfangreich ist, empfehlen wir an dieser Stelle zwei Adressen, auf denen Sie weiterführende Informationen finden (z.B. Rezepte, Ernährungs-Tipps etc.): www.herzstiftung.de, www.assmann-stiftung.de/ernaehrung. 

Das Herz in Balance

Mit regelmäßigen, bewussten Entspannungsübungen können Sie Stress vorbeugen und gleichzeitig Ihr Herz schützen. Die American Heart Association empfiehlt beispielsweise, sich eine Viertelstunde pro Tag Zeit zu nehmen für Entspannungsmethoden, z.B.: Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, Meditation oder autogenes Training. Diese Präventionsmaßnahmen sollen das Herzinfarkt-Risiko um bis zu 50 Prozent senken!

Herzgesund schlafen

Weniger ist mehr? Nicht, wenn es um das Thema Schlaf geht. Studien haben gezeigt, dass auf Dauer weniger als sechs Stunden Schlaf das Herzinfarktrisiko um 50 Prozent steigern. Ins Positive formuliert bedeutet dies aber auch: Wenn Sie auf einen ausreichenden und erholsamen Schlaf achten, können Sie Ihre Herzgesundheit effektiv unterstützen! Schlaf wirkt sich beispielsweise positiv auf den Blutdruck aus, der bei ausreichend Schlaf deutlich sinkt. Übrigens: Auch Schnarchen oder Atemprobleme in der Nacht können Ihr Herz-Kreislauf-System belasten. Was Sie für eine erholsame Nacht selbst tun können, lesen Sie hier…

Freunde fürs Herz

„Es kommt von Herzen“ oder „Man sieht nur mit dem Herzen gut“ heißt es des Öfteren! Wir verbinden mit dem Herzen im zwischenmenschlichen Bereich vorwiegend positive Gefühle. Dass das Herz unmittelbar mit unserer Gefühlswelt verknüpft ist, erscheint logisch – denken Sie beispielsweise an „Herzklopfen“, wenn Sie verliebt sind. Es braucht allerdings nicht immer die „großen Gefühle“, um das Herz zu beeinflussen: Ein britisches Forscherteam hat herausgefunden, dass sich das Risiko von Menschen, die schon einmal einen Herzinfarkt erlitten hatten um die Hälfte sinkt, wenn sie Freundschaften pflegten. Weitere Studien haben zudem gezeigt, dass Menschen ohne enge Beziehungen, z.B. zu Familie oder Freunden, anfälliger für eine ungesunde Lebensweise sind, z.B. Konsum von Alkohol, Tabak, Drogen und wenig Bewegung oder einseitige Ernährung. Dieser Lebensstil, oft gepaart mit sozialer Isolation, führt häufig zu Stress bis hin zu Depressionen. Doch viele dieser Faktoren sind vermeidbar! Forscher fanden heraus, dass Freundschaften Stress effektiv entgegenwirken und sich günstig auf die Herzfunktion auswirken können. Auch die Pflege eigener Interessen ist ein wichtiger Puzzlestein beim Stress-Abbau und somit zum Schutz des Herzens. Das bedeutet: Die Förderung persönlicher Ressourcen kann jeder aktiv selbst beeinflussen, beispielsweise indem er Hobbys nachgeht oder Interessen verfolgt, die ihn von Herzen begeistern.

Das Herz auf Trab

Bewegung hilft Herz und Körper auf die Sprünge. So können Sie mit regelmäßiger Aktivität im Alltag und etwas Sport herzbedingten Krankheiten einfach „davonlaufen“. Weitere positive Effekte der regelmäßigen Ertüchtigung: Die Blutfettwerte und das LDL-Cholesterin nehmen deutlich ab. Auch die Entwicklung von Ablagerungen, sogenannten Plaques, in den Gefäßen wird verhindert. Schon durch kleine Veränderungen im Alltag, beispielsweise konsequentes „Treppe nehmen statt dem Fahrstuhl“ können Sie Ihr Herz nicht nur auf Trab bringen, sondern vor allem ein Herz für Ihr Herz zeigen. Sie wollen wissen, welche Effekte Bewegung und Aktivität noch auf Ihren Körper haben?
Hier erfahren Sie mehr…

Was die Herzratenvariabilität (HRV) über unser Herz aussagt

Mithilfe der Herzratenvariabilitäts-Messung (bei mesana vergleichbar mit einem Langzeit-EKG) kann man herausfinden, wie es um die Herzgesundheit steht. Die HRV gibt ebenfalls Aufschluss über die persönliche Stressbelastung - also wie gut das Herz in der Lage ist, seine Frequenz an bestimmte Gegebenheiten anzupassen. Eine hohe Herzratenvariabilität, also die Fähigkeit der Herzfunktion sich gut zu regulieren, wird als positiv bewertet. Ist die HRV jedoch niedrig, beispielsweise weil man sich zu wenig bewegt oder keine Möglichkeit hat, Stress abzubauen sowie bei körperlicher Überlastung, steigt auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die HRV-Messung ist ein effektives Instrument um Stressauslösern und Erkrankungen rechtzeitig entgegenzuwirken.

Herzgesundheit ist unsere Kernkompetenz

Das mesana-"Gesundheitspflaster" wird unter der Brust befestigt und misst dadurch quasi direkt am Herzen. Durch die durchgehende 48-Stunden-Messung - vergleichbar mit einem Langzeit-EKG - können detaillierte Aussagen zu Ihrer Herzgesundheit getroffen werden. Außerdem berücksichtigt mesana ebenfalls, wie gut Ihr Herz in der Lage ist Stress-Phasen zu bewältigen. Nach der Messung können wir Ihnen detaillierte Daten über Ihr Herz liefern, die Auskunft darüber geben, wie gut Ihr Herz-Kreislaufsystem aufgestellt ist und ob bei Ihnen ein Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall vorliegt. Sie brauchen übrigens vor dem Ergebnis keine Angst zu haben! Falls wir ein Risiko feststellen sollten, bekommen Sie von uns Handlungsempfehlungen mit auf den Weg, um Ihre Herzgesundheit wieder "auf Kurs" zu bringen.

Ich möchte mein Herz unterstützen!